Reportage von SRF im Rahmen der PELICAN-Studie

Thema der Studie: Wie Kinder in der Schweiz sterben

Die Studie hat erstmals systematisch die Betreuung und Unterstützung von sterbenden Kindern und ihren Eltern wie auch die Erfahrung involvierter und engagierter Fach- personen erfragt. Anfang Februar 2017 wurden die Ergebnisse anlässlich der nationalen Tagung zum Thema „Wie Kinder in der Schweiz sterben – Ergebnisse der PELICAN-Studie“ vorgestellt. Diverse Medien haben darüber berichtet.

SRF 10 vor 10 - Leben mit einer unheilbar kranken Tochter  (Link zum Film)

Die Studie zeigt auf, wie enorm wichtig die Betreuung von Kindern am Lebensende ist. Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass der Ort des Sterbens den Bedürfnissen sowie den Erfordernissen an Behandlung und Betreuung entsprechen muss. Wenn mit dem Sterben eines Kindes über Monate oder manchmal Jahre gerechnet werden muss, sollte, so die Studienleiterinnen weiter, alles daran gesetzt werden, diesen Kindern das Sterben zu Hause zu ermöglichen. Doch leider ist das nach wie vor in vielen Fällen nicht möglich und auch wir fragen uns immer wieder, wieso so wenige Kinder zu Hause – in ihrem gewohnten Umfeld und im Kreis ihrer Familie – sterben können. Denn für schwer- kranke Kinder und Jugendliche ist die häusliche Pflege durch Fachpersonen von grösster Wichtigkeit.

10 vor 10 hat die Präsentation der Studienergebnisse zum Anlass genommen in der Sendung vom 2. Februar 2017 aufzuzeigen, was es für eine Familie heisst, ein schwer- krankes Kind zu Hause zu pflegen und wie zentral für alle Beteiligten die damit verbundene familiäre Geborgenheit ist. Doch ohne fachliche Betreuungsunterstützung kommen diese Familien an ihre emotionalen, gesundheitlichen und oftmals auch finanziellen Grenzen. Seit Jahren setzen wir uns von der kispex Zürich deshalb dafür ein, dass Kinder wie Jara zu Hause gepflegt werden können. Dies oftmals ohne gesicherte Finanzierung der notwendigen Stunden.